Schwitzende Sommerfüße

An der Fußsohle befinden sich jede Menge Schweißdrüsen. Etwa 500 Drüsen je Quadratzentimeter. An heißen Sommertagen produzieren sie zusammen rund eine Tasse Schweiß. Kein Wunder also, dass sich in Schuhen schnell ein feucht-warmes Klima bildet. Pilzsporen freuen sich über solch ein Treibhausklima. Die empfindlichen Nasen der Mitmenschen dagegen weniger.

Tipps:

Geschwollene Füße

Viele Menschen tragen Sandalen oder Flip-Flops keineswegs aus modischen Erwägungen. Mit ihren geschwollenen Füßen passen sie schlicht in keine anderen Schuhe mehr. Besonders betroffen sind Frauen, deren Füße und Beine aufgrund ihres nachgiebigeren Bindegewebes empfindlich auf Hitze reagieren. Auch die Venen erweitern sich bei Hitze. Wenn die Venenklappen nicht mehr dicht schließen, fließt zu viel Blut zurück in die Beine und Füße.

Tipps:

So beugen Sie Pilzerkrankungen vor

Luft: Tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Strümpfe. Lassen Sie die Schuhe nach jedem Tragen möglichst 24 Stunden lang auslüften. Und wechseln Sie die Strümpfe täglich.

Schwimmbad: Tragen Sie in Sauna und Bädern immer Badeschlappen.

Treue: Tragen Sie nur Ihre eigenen Schuhe und Hausschuhe.

Vorsicht: Vermeiden Sie Verletzungen an Nägeln und Füßen, sie sind Eintrittspforten für Pilze – Vorsicht mit spitzem Werkzeug bei der Pflege.

Exklusivität: Benutzen Sie Nagelpflege-Werkzeuge nur allein. Oder desinfizieren Sie diese nach der Anwendung. Auch Handtücher sollten Sie mit niemandem teilen.

Trocknen: Trocknen Sie Ihre Füße nach jedem Wasserkontakt gut ab. Auch zwischen den Zehen.

Waschmaschine: Wer Fußpilz hat, sollte schmutzige Socken und Strümpfe mindestens bei 60 Grad waschen. Bei niedrigeren Waschtemperaturen empfiehlt es sich, spezielle Hygiene-Wäschespüler zu benutzen.

Dusche: Meiden Sie Desinfektionsduschen in Schwimmbädern oder Saunen. Gerade dort wimmelt es nur so von Pilzsporen.

Nicht barfuß: Tragen Sie möglichst Schuhe. Auch in Hotels, öffentlichen Schwimmbädern, Saunen oder Privatwohnungen mit infizierten Familienmitgliedern.

Fußpflegemittel: Sie helfen wenig zum Schutz vor Fußpilz. Es kann aber nichts schaden, ab und zu eine Creme mit Antipilzwirkstoffen aufzutragen.

Apotheke: Wenn Sie trotz aller Vorsicht einen Fußpilz bekommen, können Mittel aus der Apotheke – so genannte Antimykotika – helfen.

Zum Arzt: Gehen Sie zum Arzt, wenn trotz der Antimykotika auch nach vier Wochen keine Besserung eintritt. Die Behandlung kann sich über Wochen hinziehen.