Fuß- und Nagelpilz

In der schwitzig-feuchten Sommerzeit hat der Fußpilz seine Hochsaison. Laut Hans-Jürgen Tietz vom Berliner Institut für Pilzkrankheiten „hat jeder zweite Bundesbürger ab 65 Jahren Nagelpilz, jeder dritte einen Fußpilz. Und das größte Problem ist, dass sich zwei Drittel der Erkrankten gar nicht behandeln lassen.“ Doch wird ein Fußpilz nicht nachhaltig bekämpft, kann er sich über den ganzen Körper ausbreiten. Anfangs setzt der Fußpilz sich meist zwischen dem vierten und fünften Zeh fest. Dort, wo es besonders eng und schwitzig ist. Hier bilden sich dann juckende rötliche, manchmal auch nässende Hautstellen. Wenn sich einer oder mehrere Nägel weiß-gelblich oder gar braun verfärben, brüchig und schuppig werden, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Nagelpilz am Werk

Nagellacke

Schwachpunkt Haltbarkeit

Guter Nagellack braucht die richtige Konsistenz: Nicht zu flüssig – sonst läuft er beim Lackieren ins Nagelbett. Nicht zu zäh - sonst lässt er sich nur schwer verteilen. Erst bei der Haltbarkeit trennt sich die Spreu vom Weizen. Nur wenige Nagellacke halten gut. Sie haben die Chance mehrere Tage zu überstehen. Einen Langzeitlack, der gar nicht blättert, gibt es allerdings nicht. Wer makellose Nägel haben möchte, muss den Lack nach zwei bis drei Tagen zumindest ausbessern.

Vorbereiten: Vor dem Lackieren Hände waschen, gut trocknen, nicht eincremen. Sonst hält der Lack nicht gut.

Grundieren: Bevor Sie zum Farblack greifen, farblosen Unterlack auftragen. Das schützt vor gelblichen Verfärbungen der Nagelplatte. Außerdem hält der Farblack besser.

Trocknen: Auch moderne Nagellacke brauchen etwa zehn Minuten, um richtig durchzutrocknen. Mit kaltem Wasser oder warmer Fönluft wird der Lack nur oberflächlich schneller trocken. Darunter bleibt er dann sogar länger weich, da die Lösemittel nicht verdunsten können.

Gummihandschuhe: Der Lack hält länger, wenn Sie bei Hausarbeiten Gummihandschuhe tragen.

Reparieren: Wenn der Lack anfängt abzublättern, nicht gleich alles entfernen, sondern erst einmal versuchen, mit einer neuen Farbschicht auszubessern. So spart man sich schon einmal den auslaugenden Nagellackentferner.

Nagellackentferner: Azetonhaltige Lackentferner sind sehr wirksam, trocknen die Nägel aber stärker aus als azetonfreie Produkte – und das selbst dann, wenn sie pflegende Öle enthalten.

Nagelschnitt: Nägel nicht zu kurz und immer gerade schneiden, sonst drohen eingewachsene Ecken und Nagelbettentzündungen.

Nagelhaut: Behandeln Sie die Nagelhaut schonend, denn sie dient als notwendige Abdichtung gegen Keime, Pilze und Schmutz.

Extrapflege: Nägel und Nagelbetten freuen sich über etwas Extrapflege. Mit Creme, Körper- oder Olivenöl bleiben sie geschmeidig.

Nagellack: Nagellack ist in Ordnung, solange die Nägel einen Unterlack zum Schutz bekommen. Die Nagelplatte verfärbt sich dann nicht so stark, und der Farblack hält länger.

Pause: Für lackfreie Zeiten zwischendurch sind Ihnen die Nägel dankbar